Krieg und Frieden im Religionsunterricht

Die Präsenz von Kriegen weltweit stellt auch den Reli­gion­sun­ter­richt vor große Her­aus­forderun­gen. Juliane Ta Van schildert sie und zeigt Per­spek­tiv­en auf. Ihre These lautet:

Ger­ade im Reli­gion­sun­ter­richt kön­nen Schüler:innen über Wege aus kriegerischen Gewalt­spi­ralen sprechen.

Die Über­schrift mag über­raschen – so ging es mir jeden­falls mit der Anfrage für diesen Text. Wobei sich dies ein­rei­ht in viele Diskus­sio­nen und Tagun­gen in den let­zten Jahren, die Krieg wieder mehr in den Fokus rück­en.  Denn es gibt The­men, die nicht an der Tür des Klassen­z­im­mers Halt machen. Sie klopfen nicht höflich an, sie brechen ein. Krieg ist eines von ihnen. Während sich draußen die Schlagzeilen über­schla­gen, ver­sucht der Reli­gion­sun­ter­richt im Innern der Schule einen Raum zu schaf­fen, in dem Worte noch etwas gel­ten dür­fen: Trost, Zweifel, Hoff­nung.

Doch wie spricht man mit Jugendlichen über etwas, das selb­st Erwach­sene stumm macht? Wo Poli­tik­wis­senschaft Fak­ten teilt und Geschichte Zeitach­sen zeich­net, ringt Reli­gion­späd­a­gogik mit tiefen Fra­gen: Wie kann Näch­sten- und Fein­desliebe ausse­hen? Was bedeutet Gewaltverzicht? Was bleibt vom Gebot „Du sollst nicht töten“, wenn die Welt es täglich bricht? Und ist Frieden nur ein Gebet – oder eine Auf­gabe?

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