“Als einzige Religionslehrerin meiner Schule fühle ich mich nicht mehr zurück- oder alleingelassen.”

Voka­tion­sta­gung Neudi­etendorf 17.–19.10.2024

Diese Stimme ein­er Teil­nehmenden der Voka­tion­sta­gung in der ver­gan­genen Woche spiegelt etwas von der Atmo­sphäre der Fort­bil­dung. Bei son­nigem Herb­st­wet­ter trafen sich in der ver­gan­genen Woche 17  Religionslehrer:innen aus Thürin­gen im Päd­a­gogisch-The­ol­o­gis­chen Insti­tut in Neudi­etendorf, um sich gemein­sam über ihre Rolle als Lehrende, Ler­nende und Glaubende auszu­tauschen.

Sie sprachen dabei unter anderem über die beson­deren Her­aus­forderun­gen für den Reli­gion­sun­ter­richt inmit­ten vielfältiger gesellschaftlich­er Krisen und über Bedin­gun­gen gelun­gener päd­a­gogis­ch­er Beziehun­gen in ein­er bib­lis­chen Geschichte, in der eige­nen Unter­richt­sprax­is und in den ethis­chen Leitlin­ien der Reck­ah­n­er Reflex­io­nen.

Zudem bere­it­eten sich die jun­gen Lehrkräfte auf ihre Ein­seg­nung vor und feierten am Ende der Tagung in der St. Johan­niskirche gemein­sam einen fes­tlichen Gottes­di­enst.

Im dig­i­tal­en, anony­men Feed­back wurde deut­lich, dass vie­len Anwe­senden die Tagung gefall­en hat. So schreiben andere: “Mich hat die Tat­sache berührt, dass wir als Reli­gion­slehrkräfte wichtig für die Kirche sind!” “Inter­es­sant war für mich der Aus­tausch und die Kom­bi­na­tion aus The­o­rie und Prax­is!” “So viel Liebe im Raum!”

Mit der Voka­tion erin­nert die Lan­deskirche daran, dass die Schüler:innen im Reli­gion­sun­ter­richt auf ihrer Suche nach Ori­en­tierung und Sinn begleit­et wer­den, dass sie als eigene Per­sön­lichkeit­en zu acht­en sind, dass ihnen zuzuhören und ihre Hoff­nun­gen und Äng­ste ernst zu nehmen sind. Zugle­ich seg­net sie die jun­gen Lehrkräfte für ihren Dienst in den Schulen, der immer auch als Dienst an unser­er Kirche ver­standen wird.